FDV - PROJEKT DEUTSCHES KULTURZENTRUM TAMPERE

OHJELMA 2017 • PROGRAMM


6.9.
18.00
Kirjaesittely. Dieter Hermann Schmitz: Kun sanat ei kiitä. Suomalaisinta sanaa etsimässä
in der Stadbücherei Metso, Kuusi-Saal


11.9.
18.00
Vortrag mit Prof. Hans W. Giessen: „Michel Bréal. Die unglaubliche Lebensgeschichte eines europäischen Pfälzers“
im Deutschen Kulturzentrum


18.9.
19.00
Theatergastspiel „...du herrlicher Jean...“ Ein Theaterstück über den Komponisten Jean Sibelius von Dagmar Papula
Uraufführung in Pikkupalatsi, Hämeenpuisto 7


25. - 30.9.

Ausstellung „Die Energiewende in Deutschland“, im Sprachenzentrum im Hauptgebäude der TU
www.energiewende-global.com
Veranstalter: Deutsche Botschaft Helsinki, Sprachenzentrum der Technischen Universität Tampere-Hervanta (Fach Deutsch)

3.10.
18.00
Literaturabend mit der diesjährigen Stadtschreiberin in Tampere, Kathrin Schmidt
im Deutschen Kulturzentrum


9.10.
18.00
Literaturabend mit der diesjährigen Stadtschreiberin in Helsinki, Ulrike Draesener
im Deutschen Kulturzentrum


13.10.
18.00
Eröffnung der Ausstellung „Saunassa syntyneet” mit Werken von Alexander Lembke
in der Gallerie Vooninki, Finlayson


14.10-24.11.
Ausstellung „Saunassa syntyneet” in der Gallerie Vooninki, Finlayson.
Möglichkeit auf Führung nach Absprache


25.10.
18.00
Literaturabend mit Michael Stavarič, Österreich
im Deutschen Kulturzentrum


16.11.
18.00
Kabarett „Integration à la IKEA“ mit dem deutsch-türkischen Künstler Muhsin Omurca
im Pinni-Gebäude der Universität Tampere, Saal B 1096


30.11.
18.00
Krimi-Abend mit Max Annas (D), Christian David (A) und Michael Theurillat (CH)
im Deutschen Kulturzentrum.



Genauere Informationen in Kürze!





6.9. klo 18.00

Pääkirjasto METSOn Kuusi-sali


Kirjaesittely
Dieter Hermann Schmitz: Kun sanat ei kiitä
Suomalaisinta sanaa etsimässä


Sisu vai santsikuppi? Hali vai halla? Känkkäränkkä vai kalsarikänni?

”Uussuomalainen” Hermann osallistuu työryhmään, joka etsii suomalaisinta sanaa. Virkamatkalla, Itämeren yllä koettujen kauhunhetkien jälkeen Hermann päättää tehdä vaimonsa yhtä onnelliseksi kuin hääpäivänä kauan sitten, olla aikuistuvalle tyttärelleen ja lapsekkaalle pojalleen maailman paras isä ja saada vaateliaan kattinsa kuriin.

Samalla kun Hermann on suomalaisimman sanan jäljillä hän kamppailee kotona aikomustensa toteuttamisessa.

Rakkaus on tekoja, mutta tekevälle sattuu – ja kommunikaatio vasta vaikeaa on. Aina sanat eivät kiitä tai riitä, kun Hermann etsii tietä suomalaiseen sydämeen. Menossa mukana ovat zombikulkue, Lucia-neito sekä joukko uusia saunakavereita, Linnan juhliin valmentautuva naapurin tervaskanto ja outo taiteilija nimeltä Synnöve.

Täällä pohjoisnavan alla -romaanista tutulla suomensaksalaisella Hermannilla on homma hanskassa, mutta hanskat joskus hukassa.

Illassa mukana:
Dieter Hermann Schmitz, kirjailija
Heli Naski, kääntäjä
Ville Rauvola, kustantaja

Järjestäjät:
ATENA Kustannus Oy
Tampereen Suomalais-Saksalainen yhdistys
Tampereen Saksalainen Kulttuurikeskus

Tilaisuus on suomenkielinen ja kaikille avoin.

Takaisin

Montag 11.9. um 18 Uhr

im Deutschen Kulturzentrum, Suvantokatu 13


Vortrag mit Prof. Hans W. Giessen:
„Michel Bréal. Die unglaubliche Lebensgeschichte eines europäischen Pfälzers“


Zum Vortrag:
Michel Bréal darf als eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts gelten, sein Leben wäre der Stoff für einen Bildungsroman: Er kam am 26. März des Jahres 1832 in Landau / Pfalz mit dem Geburtsnamen Michael August Julius Breal zur Welt. Von dort aus gelangen ihm eine außergewöhnliche Karriere und der Aufstieg in die höchsten Kreise der Weltstadt Paris. Bréal war ei-ner der bedeutendsten Wissenschaftler seiner Zeit, er war nicht nur Mitbegründer der Wissenschaftsdisziplin der Semantik (Bedeutungslehre), sondern auch der Erfinder des modernen Marathonlaufs. Denn es war Bréal, der seinem Freund Baron de Coubertin, dem Organisator der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit von 1896, vorschlug, auch einen Wettlauf von Marathon nach Athen auszutragen. Bréal war zu Lebzeiten so berühmt, dass seine Werke sogar in bedeutenden Romanen der Weltliteratur (wie Leo Tolstoijs „Anna Karenina“) Erwähnung finden.

Inzwischen ist sein Ruhm längst verblasst: in Deutschland vermutlich, weil er jüdischer Herkunft war, und in Frankreich, weil er sich auch während des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/71 für Frieden und Völkerverständigung einsetzte.

Der Vortrag beleuchtet mithilfe vieler Bilder wichtige Stationen aus dem Leben Bréals, der als Begründer des Marathonlaufs und der Semantik in die Geschichte eingegangen ist.

Zum Referenten:
Prof. Dr. Hans W. Giessen, Promotion in Germanistik, Habilitation in Informations-/Kommunikationswissenschaft. Außerplanmäßiger Professor an der Universität des Saarlandes. Giessen nimmt derzeit eine Vertretung in der Germanistik an der Universität Helsinki wahr.

Takaisin

Montag 18.9. um 19 Uhr

Uraufführung in Pikkupalatsi, Hämeenpuisto 7


Theatergastspiel
„...du herrlicher Jean...“
Ein Theaterstück über den Komponisten Jean Sibelius von Dagmar Papula


Zum Inhalt:
Jean scheint auf den ersten Blick ein gut situiertes Leben zu führen. Er hat eine treuliebende Ehefrau, ist Familienvater von sechs Kindern, lebt idyllisch auf einem Landsitz, hat loyal dienendes Personal und bezieht schon eine vorgezogene gut bezahlte Rente. Man würde von einem Bilderbuch-Leben sprechen, wenn nicht zwei Umstände massiv an den Grundfesten seiner Identität rütteln würden: Er ist einer der meist gefeierten sowie umstrittensten Komponisten der Welt und wird mal als Reaktionär verfolgt, mal vom Staat zum Helden stilisiert.

Zur Person:
Bis heute wird Jean Sibelius in Finnland als Nationalheld verehrt. Als sich Finnland 1917 endlich die Unabhängigkeit vom zaristischen Russland erkämpft hatte, wurde der international gefeierte Komponist zum nationalen Aushängeschild. Im Laufe ihrer zunehmenden Glorifizierung sind Seiten dieser zerrissenen Künstlerpersönlichkeit in den Hintergrund geraten. Ein Grund mehr zum Geburtstag der Republik Finnland neue Einblicke in das Leben dieser finnischen Seele zu wagen. Wie kaum ein anderer prägte Jean Sibelius dieses Land, das 2017 seine hundertjährige Unabhängigkeit feiert.

Zu Entstehung und Hintergrund:
Die Autorin Dagmar Papula zeichnet in ihrem Stück „du herrlicher Jean“ sein Leben nicht als biographisches Stationen-Drama nach, sondern konzentriert sich auf die Zerrissenheit einer Figur, die von der Kunst tyrannisiert und getröstet wird, Freundschaften riskiert, Feindschaften provoziert, am meisten aber die eigene Identität aufs Spiel setzt. Alkohol, Nikotin und die Launenhaftigkeit des schöpferischen Genies sind auf Ainola für Familie und Dienerschaft oft ein schwer zu ertragender Alltag. Aber es ist diese Gemeinschaft, die ihn in größter Gefahr auf anrührende Art beschützt. Finnlands Natur, das Besondere der Mittsommerzeit, die Liebe seiner Frau Aino – sie werden szenisch und sprachlich sichtbar, ebenso wie die Konflikte des Komponisten mit der Musikwelt.

In deutscher Sprache, finnische Texthefte ausliegend.
Spieldauer ca. 2 Std., mit Pause.

Besetzung:

Jean Sibelius: Norbert Kentrup
Aino Sibelius: Dagmar Papula
Eino Leino u.a.: Mirko Böttcher
Mäzenin u.a.: Eva Blum

Pianist: Florian Schwartz

Regie und Raum: Florian Schwartz
Kostüme: Martin Laiblin
Übersetzung Textheft: Arja Nevalainen

Eine Aufführung von SHAKESPEARE & PARTNER, Berlin, ermöglicht durch das Deutsche Kulturzentrum Tampere.

Handprogramm: 10,- €
Azubis, Schüler, Studenten: 5,- €

Voranmeldung per E-Mail bei Arja Nevalainen vom Deutschen Kulturzentrum: tampere@kulturz.inet.fi

Fotos (v.l.n.r.): Kentrup, Papula, Böttcher und Blum © Lars Landmann.
Foto Schwartz © Studio

Takaisin

Dienstag 3.10. 18.00 Uhr

im Deutschen Kulturzentrum, Suvantokatu 13


Literaturabend mit der diesjährigen Stadtschreiberin in Tampere
Kathrin Schmidt


Zum Roman „Kapoks Schwestern“:
Kathrin Schmidt greift weit aus: Entlang der spannungsreichen Beziehungen der Familien Kapok und Schaechter erzählt sie von Krieg, Flucht, Teilung, Bespitzelung und neuer Freiheit – und von Liebe, Freundschaft, Schuld und Glück.

Die Siedlung Eintracht, einst direkt an der Berliner Mauer gelegen, hat ihre Abgeschiedenheit bewahrt. Jahrzehntelang hat Werner Kapok sein Elternhaus, in das seine Schwester Renate gezogen ist, gemieden. Stattdessen gründete er eine eigene Familie und verließ sie schnell wieder. Später gab er seine Professur auf und verschwand. Nun kehrt er zurück, und die Familiengeschichte holt ihn ein. Denn im Haus gegenüber wohnen immer noch die Schaechter-Schwestern Barbara und Claudia, mit denen er groß geworden ist und seine Sehnsüchte teilte. Dass sie ihn, jede für sich, in die Liebe einführten, haben sie einander bis heute verschwiegen. Als dann auch noch Werners verlorener Sohn auftaucht, kann nichts bleiben, wie es war.

Alte Geheimnisse, vergessene Leidenschaften, noch immer schwelende Konflikte müssen ans Licht. Kathrin Schmidt führt ihre Leser in abgelegene Gegenden, vergangene Zeiten und in die deutsche und europäische Gegenwart. Kunstvoll, mit Gespür fürs Detail, große Gefühle und niedere Instinkte.

Zur Autorin:
Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt für ihre literarischen Arbeiten zahlreiche Preise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis 1993. Ihr 1998 erschienener Roman »Die Gunnar-Lennefsen-Expedition« wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Für ihren Roman »Du stirbst nicht« erhielt sie 2009 den Preis der SWR-Bestenliste und den Deutschen Buchpreis. 2010 erschien »Blinde Bienen. Gedichte«, 2011 der Erzählungsband »Finito. Schwamm drüber«. Sie lebt in Berlin.
(Texte: KiWi-Verlag)

Takaisin

Montag 9.10. 18.00 Uhr

im Deutschen Kulturzentrum, Suvantokatu 13


Literaturabend mit der diesjährigen Stadtschreiberin in Helsinki
Ulrike Draesner


Zum Roman „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“:
Was es bedeutet, die Heimat zu verlieren... Simone Grolmann ist 52, etabliert und angesehen, Professorin für Verhaltensforschung, Mutter einer Tochter, ein analytischer Mensch. Und doch hat sie Angst. Angst vor Schnee. Die Angst ist tief in ihr, versunken wie der Breslauer Wald, durch den ihr Vater, sein behinderter Bruder Emil und Lilly, die Mutter der beiden, in der Nacht vom 19. auf den 20. Januar 1945 stapften, bei minus 21 Grad: drei Menschen mit drei durchweichten Pappkoffern. 17 Jahre vor Simones Geburt war das, und doch ist es ihre eigene Angst.

Simone liebt ihren Vater Eustachius – und kommt ihm gleichwohl nicht nah. Eustachius Grolmann, 83, ist ein Kriegskind. Aufgewachsen im Propagandastaat, 1945 aus Schlesien in den Westen geflohen. Noch immer wird er von den Erinnerungen an die Flucht und den Tod seines Bruders heimgesucht. »Sei froh, dass du lebst.«

Ulrike Draesner kreuzt die Lebenswege der schlesischen Grolmanns mit dem Schicksal einer aus Ostpolen nach Wrocław vertriebenen Familie. Vier Generationen kommen zu Wort. Virtuos entwirft sie ein Kaleidoskop der Erinnerungen, die sich zu immer neuen Bildern fügen. Sie zeigen, wie die durch Flucht und Vertreibung ausgelösten Traumata weiterwirken und wie sich seelische Landschaften von einer Generation in die nächste weitervererben.

Zur Autorin:
Ulrike Draesner, 1962 in München geboren, eine der profiliertesten deutschsprachigen Autorinnen. Ihr Werk umfasst Lyrik, Prosa, Essayistik, Hörspiel. Vor allem für ihre Gedichte und Romane wurde Ulrike Draesner mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joachim-Ringenatz-Preis für Lyrik (2014), dem Roswitha-Preis (2013), dem Solothurner Literaturpreis (2010) und dem Drostepreis (2006). Sie schreibt Romane, Erzählungen und Gedichte, und interessiert sich für Naturwissenschaften ebenso wie für kulturelle Debatten. Sie lebt in Berlin. (Texte: Luchterhand Literaturverlag)

Takaisin

13.10. 18.00 Uhr

Finlayson-Gelände, in der Gallerie Vooninki


Eröffnung der Ausstellung „Saunageborene”, Saunassa syntyneet
Von Alexander Lembke



Foto: Alexander Lembke

Willkommen!

Takaisin

14.10. - 24.11.

Finlayson-Gelände, in der Gallerie Vooninki

Ausstellung „Saunageborene”, Saunassa syntyneet
Von Alexander Lembke


Ausstellung Foto- und Videokunst zum Jubiläumsjahr Suomi100
Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem kulturgeschichtli-chen Phänomen der Geburt in der Sauna als Parallele zur Geburt Finnlands vor 100 Jahren.

In Finnland wurden auf dem Lande bis Mitte des letzten Jahrhunderts noch viele Menschen in der Sauna geboren. Die Sauna war der einzige Ort, an dem es warmes Wasser gab und der, wenn auch nicht immer steril, so doch blitzblank sauber war. Natürlich hat das In-der-Sauna-geboren-werden diesen Ort für die Finnen auch mythisch aufgeladen. Wie wird sich das kulturelle Gedächtnis der Finnen ändern, sollte es keine „Saunageborenen“ mehr geben?

Lembke hat nach Finninnen und Finnen recherchiert, die noch in der Sauna geboren wurden. Welchen Wert nimmt die Sauna im Leben dieser Menschen ein? Welche frühen Erinnerungen haben sie an die Sauna? Welche Emotionen verbinden sie mit dem Ort ihrer Geburt, mit ihrer Sauna?


Foto: Alexander Lembke

Zum Künstler:
Alexander Lembke wurde 1976 in Wernigerode in Ostdeutschland geboren. 1999 begann er ein Studium der Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar und während eines Auslandssemesters studierte er Fotografie an der Malmö Högskola in Schweden. 2006 nahm er für 6 Jahre eine Stelle als künstlerischer Mitarbeiter an der Fakultät Medienkunst der Bauhaus-Universität Weimar an und arbeitete seitdem parallel als freischaffender Künstler. Durch eine Berufung zum Professor an der BTK – Hochschule für Gestaltung in Hamburg im Jahr 2013 konnte er seine akademische Laufbahn fortsetzen. Seit mehr als acht Jahren setzt er sich in seiner künstlerischen Arbeit intensiv mit der finnischen Saunakultur auseinander und hat die Ergebnisse dieser Arbeit in mehreren Ausstellungen und einer Buchpublikation veröffentlicht. Darüber hinaus ist er in verschiedene Projekte involviert, die sich mit Klimawandel und Umweltverschmutzung in der Arktis auseinandersetzen.

Ein Projekt des Goethe-Instituts Finnland mit dem Künstler. Die Stadt Tampere ist Partner des Projekts und stellt es in den Reigen seiner herausragenden Aktivitäten zum 100. Geburtstag Finnlands.

Herzlich willkommen!

Textquelle: Goethe-Institut Finnland

Takaisin

Mittwoch 25.10. um 18.00 Uhr

im Deutschen Kulturzentrum, Suvantokatu 13


Literaturabend
Michael Stavarič liest aus seinem Roman „Gotland“


Zum Roman: Eine streng katholische Mutter – Zahnärztin mit eigener Praxis neben einer Stiftskirche in Wien und einem fanatischen Glauben, der die Bibel gefährlich wörtlich nimmt. Was macht das mit dem Sohn? Mit einem jungen Mann, der sich nach einem Vater sehnt und allerlei Begierden entwickelt, je älter er wird? Er wird zu einem Suchenden, vor allem nach dem Tod der Mutter. Zu einem Fahrenden in Sachen Gott, den er in Gotland zu finden hofft, jenem fernen Sehnsuchtsort der Mutter, die immer behauptete, dort hätte sie seinen Vater kennengelernt. Ein unheimlicher, heiliger, jedoch auch wahnsinniger Ort...
Luchterhand Literaturverlag 2017

Zum Autor:
Michael Stavarič wurde 1972 in Brno (Tschechoslowakei) geboren. Er lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Studierte an der Universität Wien Bohemistik und Publizistik/Kom-munikationswissenschaften. Über 10 Jahre lang tätig an der Sportuniversität Wien – als Lehrbeauftragter fürs Inline-Skating. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen, zuletzt: Adelbert-Chamisso-Preis, Österreichischer Staatspreis für Kinder- und Jugendliteratur.

Textquelle: www.randomhouse.de (gekürzt)

Takaisin

Donnerstag 16.11. 18.00 Uhr

im Pinni-Gebäude der Universität Tampere, Saal B 1096


Kabarett
„Integration à la IKEA“
Muhsin Omurca


Alle kommen nach Europa: die Syrer und die getürkten Syrer. Ja, selbst die Vietnamesen und Kongolesen wollen auf einmal Syrer sein. Die Integrations-Industrie ist auf kaltem Fuß erwischt und total gelähmt worden; sie stöhnt nur noch „Was tun? Wie weiter? Müssen wir den Film mitten drin stoppen und wieder von vorne anfangen oder was?“ Nein, nicht doch! Wozu sind die Türken da? Immerhin haben sie 40 Jahre Integrations-Experimente auf dem Buckel, die ihre Spuren hinterlassen haben. Die Erfahrungen der Türken – der ewigen Integrationsfahrschüler – sind Gold wert. Jetzt kann die europäische Gesellschaft auf sie zählen. Denn Integration ist unser aller Döner. Endlich sind die unterschätzten und verkannten türkischen Eigenschaften wie Pragmatismus und Erfindergeist am Zug und werden ihre Renaissance erleben. Muhsin, der Vater des Migrantenkabaretts in Deutschland und noch nicht anerkannter Integrationsexperte, kennt seine Landsleute und die Deutschen wie kaum ein anderer und schlägt u.a. vor: „INTEGRATION a la IKEA“...

Kabarett - wie üblich mit selbstgezeichneten Cartoons.

Finnisch-Deutscher Verein Tampere in Zusammenarbeit mit dem Studienprogramm Deutsche Sprache, Kultur und Translation.



Foto und „Integrations-Cartoons“ mit freundlicher Genehmigung des Künstlers.

Takaisin


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